Amtseid des/der Bundeskanzler(s/in) und der Bundesminister/innen. Die Bundesminister/innen müssen denselben Amtseid wie der/die Bundeskanzler/in sowie der/die Bundespräsident/in leisten: „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe".

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NI081 Windmühle in Jemgum


Mühle Nr. 81 im Mühlenverzeichnis für niedersächsische Mühlen der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).


1713 errichtete der Jemgumer Müller Albert Dirks an dieser Stelle eine Bockwindmühle zur Herstellung von Graupen (Peldemühle). 1740 verkaufte er die Mühle an Geerd Kreling. 1755, als die Mühle sehr reparaturbedürftig geworden war, ersuchte dieser die Königliche Kriegs- und Domänenkammer um einen Mühlenneubau. Dem Antrag wurde stattgegeben und Kreling ließ einen zweistöckigen, reetgedeckten Galerieholländer mit Segelgatterflügeln, Steert und fünf Mahlgängen bauen – zwei Pelde-, zwei Schrotgänge und ein Feinmehlgang. Die Peldemühle blieb im Familienbesitz bis 1852. Nach einigen Besitzerwechseln kam die Mühle durch Kauf 1872 an den Müller Dietrich Albrecht Ahten. Er ließ die hölzerne Flügelachse durch eine eiserne ersetzen, die Segelflügel gegen Jalousieflügel und den Steert gegen eine Windrose austauschen. Johann Gertjes Ahten, der Sohn von D.A. Ahten, betrieb die Windmühle von 1902 bis nach dem 2. Weltkrieg. Für Flautezeiten ließ er erst einen Diesel-, dann einen E-Motor einbauen. 1955 verkaufte er an die Müllerfamilie Knut und Adele Hetzke, die die Mühle in ihren Landhandel integrierte und heute noch Eigentümerin ist. Im Laufe der Jahre ließ sie viele Maßnahmen zur Erhaltung der Mühle ausführen: Erneuerung der Galerie, des Reetdaches auf dem Achtkant, des Bruststücks am Flügelkreuz, der Flügel, der Windrosenblätter etc. 1995 gründete sich der Mühlenverein Jemgum mit dem Ziel, die Peldemühle zukünftig zu erhalten. 1996 wurde der gewerbliche Mühlenbetrieb eingestellt. Die Mühlentechnik ist im ursprünglichen Zustand vorhanden und funktionsfähig.

Der vorstehende Text wurde der Webseite Niedersächsische Mühlenstraße

Museumsmühle; Innenbesichtigung: 04958/336. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite Mühlenverein Jemgum e.V.

Windmühle Jemgum

Windmühle in Jemgum
Windmühle in Jemgum

Windmühle Ditzum

Windmühle in Jemgum

Windmühle Jemgum

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Stand: 18.05.2018