Amtseid des/der Bundeskanzler(s/in) und der Bundesminister/innen. Die Bundesminister/innen müssen denselben Amtseid wie der/die Bundeskanzler/in sowie der/die Bundespräsident/in leisten: „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe".

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NI080 Windmühle in Ditzum


Mühle Nr. 80 im Mühlenverzeichnis für niedersächsische Mühlen der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).


Über siebzig Jahre, 1697 bis 1769, dauerte es, bis die Ditzumer eine Mühle bekamen. Fünfmal wurde das Gesuch abgelehnt, bis der König von Preußen Conrad Kreling aus Jemgum 1768 die Konzession für eine Roggen-, Weizen- und Peldemühle erteilte. 1769 war die Mühle bis auf die noch nicht gelieferten Mühlsteine fertig, wodurch Kreling in Geldnot kam und 1770 an Theis Harmens Braß verkaufte. 1882 zerstörte ein Brand die Mühle. Der neue Eigner, Bernd Janßen Bruns, ließ vom Mühlenbauer J.Mönck aus Großefehn 1883 die heutige Mühle als zweistöckigen Galerieholländer mit zwei Schrot- und zwei Peldegängen errichten. Nach etlichen Eigentümerwechseln war die Mühle von 1899 bis 1987 im Besitz der Familie Steen. 1909 wurden die Segelgatterflügel durch Jalousieflügel, der Steert durch eine Windrose ersetzt und eine eiserne Flügelachse eingebaut. 1943 zerstörte ein Brand das Windwerk; es wurde nicht wieder erneuert. Die Müllerei wurde nun mit einem E-Motor fortgesetzt. Letzter Windmüller war Harbert Wilhelm Steen. Durch Phosphorbomben brannten Müllerhaus und Mühle 1945 völlig aus. Nach Kriegsende nahm die Motormühle den Betrieb wieder auf, um 1980 wurde er eingestellt. 1988 kaufte die Gemeinde Jemgum das Mühlenanwesen; im selben Jahr gründete sich der Mühlenverein Ditzum und begann alsbald mit der Restaurierung. 1992 transportierte ein Landungsboot der Marine den Achtkant aus Strübbel (Kreis Dithmarschen) nach Ditzum. Der Unterbau wurde um ein Stockwerk erhöht und, nachdem die neue Galerie montiert war, der Achtkant aufgesetzt. Kappe und Segelflügel wurden 1994 installiert. 2004 erhielt die Mühle einen zweiten Mahlgang. Sie ist voll funktionsfähig. Im Erdgeschoss betreiben Landfrauen aus dem Rheiderland eine Verkaufskooperative.

Der vorstehende Text wurde der Webseite Niedersächsische Mühlenstraße


entnommen.


Museumsmühle; Innenbesichtigung: 04902/912930. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite Muehle Ditzum.

Gewerbemühle; Innenbesichtigung: 04951/9559876

Windmühle Ditzum

Windmühle Ditzum
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Stand: 18.05.2018