Amtseid des/der Bundeskanzler(s/in) und der Bundesminister/innen. Die Bundesminister/innen müssen denselben Amtseid wie der/die Bundeskanzler/in sowie der/die Bundespräsident/in leisten: „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe".

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NI078 Windmühle Bunde


Mühle Nr. 78 im Mühlenverzeichnis für niedersächsische Mühlen der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).


1869 erbauten die Geschwister Pollmann einen zweistöckigen Galerieholländer. Mit dem Aussterben der Familie wurde die Mühle an den Müllermeister Willems verkauft, der sie 1910 an den Müller Hinderk Klaassen weiter veräußerte. 1911 wurde sie durch Brand zerstört.


Klaassen ließ sie vom Mühlenbauer Gerd Paul Wiertzema als vierstöckigen Galerieholländer wieder aufbauen. 1956 erwarb der Müllermeister Hermann Huisinga das Mühlenanwesen. Er ließ die Segelgatterflügel durch Jalousieflügel und den Steert durch eine Windrose ersetzen. Ein Blitzschlag verursachte 1957 Schäden am Flügelwerk. Bis Anfang der 1960er Jahre wurde mit Wind gearbeitet, dann übernahm ein E-Motor den Antrieb. Dennoch verfiel die Mühle zusehends; Ende der 1960er wurde der Mühlenbetrieb eingestellt. Im Zuge der Restaurierung durch den Eigner, die Gemeinde und den Verkehrs- und Verschönerungsverein Bunde (VVV) erhielt die Mühle 1974 eine neue Kappe, 1975 wurde der Achtkant instand gesetzt. 1978, mit dem Einbau des Bunklers (Zahnrad zur Kraftübertragung in der Kappe) war der windbetriebene Mahlgang wieder funktionsfähig. Im Konkursverfahren von 1996 wurde Hermann Brandt neuer Eigentümer. Die Gemeinde Bunde pachtete die Mühle für zwanzig Jahre und gab sie an den VVV in Unterpacht. Ab 1997 erneuerte dieser die Kappe und den Achtkant, sanierte das gehende Werk und montierte Jalousieflügel mit Busselheck (dem Flugzeugbau entlehnte, abgerundete Flügelspitzen). 1999 war die Mühle mit zwei Schrotgängen, einem Peldegang zur Herstellung von Graupen und einem windbetriebenen Sackaufzug wieder betriebsfähig.


Museumsmühle; Innenbesichtigung 04953/910830


Der vorstehende Text wurde der Webseite Niedersächsische Mühlenstraße entnommen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite Kunst und Wind

Windmühle Bunde

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Stand: 11.06.2018