Amtseid des/der Bundeskanzler(s/in) und der Bundesminister/innen. Die Bundesminister/innen müssen denselben Amtseid wie der/die Bundeskanzler/in sowie der/die Bundespräsident/in leisten: „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe".

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NI075 Windmühle Burlage


Mühle Nr. 75 im Mühlenverzeichnis für niedersächsische Mühlen der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).


1560 wird für diesen Standort eine Bockwindmühle erwähnt. Sie fiel einem Sturm zum Opfer und wurde 1764 durch eine kleine Holländerwindmühle zum Mahlen und Pelden ersetzt, die 1842 durch Blitzschlag und Brand zerstört wurde. 1842/43 ließen Engelke Hinrich Müller und sein Schwager H.W. Wübbena vom Mühlenbauer Joh.T. Terbeek aus Aschendorf den heutigen einstöckigen Galerieholländer mit Steert und Segelgatterflügeln errichten. Durch den sog. Mühlenschlot bestand Verbindung zur Ems, sodass in Bockschiffen Getreide zur Mühle gebracht werden konnte. 1919 pachtete der Müller Cornelius Krefting aus Bunde die Mühle, kurze Zeit später kaufte er sie. 1928 ließ er als Sekundärantrieb einen Dieselmotor einbauen. 1945, zu Ende des Krieges, verhinderte Krefting die Sprengung der Brücke durch deutsche Truppen. Dann setzte sie der Beschuss gegnerischer Truppen in Brand, den Krefting jedoch löschen konnte. Nach 1945 ersetzte er den Diesel- durch einen E-Motor. 1960 übernahm Kreftings ältester Sohn Harm die Mühle. 1975 erneuerte er die Galerie, 1977 die Abdeckung des Achtkants mit Reet. Als Harm Krefting 1980 in der Mühle tödlich verunglückte, wurde der Betrieb stillgelegt. 1982 entstand im Flügelkreuz ein Brand, der schnell gelöscht werden konnte. 1984 kaufte die Gemeinde Westoverledingen die Mühle. Sie restaurierte die Mühlenkappe, das Müller- und Backhaus sowie den Mühlenvorplatz. 1997 war die Mühle mit zwei Mahlgängen, zwei Peldegängen, einer Quetschwalze und diversen Müllereimaschinen wieder funktionsfähig.


Museumsmühle, Standesamt, Innenbesichtigung: 04955/933225

Der vorstehende Text wurde der Webseite Niedersächsische Mühlenstraße entnommen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite Gemeinde Rhauderfehn

Windmühle Mitling-Mark

Windmühle Burlage

Windmühle Burlage

Windmühle Burlage

Windmühle Burlage

360° innenansichten der Windmühle Burlage - Folgen Sie bitte den roten Markierungen.

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Stand: 18.05.2018