Amtseid des/der Bundeskanzler(s/in) und der Bundesminister/innen. Die Bundesminister/innen müssen denselben Amtseid wie der/die Bundeskanzler/in sowie der/die Bundespräsident/in leisten: „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe".

PanoFoto.Wertebach

NI074 Windmühle Hahnentange in Rhauderfehn


Mühle Nr. 74 im Mühlenverzeichnis für niedersächsische Mühlen der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).


1864 erhielt der Müller H.G.Eilers von der Landdrostei die Konzession zum Bau einer Getreidemühle. Da das für den Bau erworbene Grundstück mit Hypotheken belastet war, bat Eilers um Verlegung des Bauplatzes, was trotz des Protests des Müllers von der Westrhauderfehner Mühle genehmigt wurde. Eilers hatte die Mühle an seinen Schwager Tönjes J. Cashens verkauft, als sie 1885 durch einen Blitzschlag abbrannte. Tönjes baute sie 1886/87 als zweistöckigen Galerieholländer mit Steert, Segelgatterflügeln, 1 Schrot-, 1 Weizen- und 1 Peldegang wieder auf und verkaufte sie 1893 an den Kapitän Johann Heinen. Sie blieb bei wechselnden Pächtern im Familienbesitz bis Karl Haase sie 1938 kaufte. Um 1930 wurden ein E-Motor als Sekundärantrieb, 1948 ein neues Flügelkreuz eingebaut. Dieses brach wegen eines Montagefehlers, woraufhin die Windmüllerei eingestellt wurde, da die Reparaturkosten nicht aufzubringen waren. 1957 wollte Karl Haase die Galerie abbrechen, erhielt aber finanzielle Unterstützung für die Reparaturen, sodass er 1958 wieder mit Wind mahlen konnte. Nach Haases Tod 1968 wechselte die Mühle zweimal den Eigentümer, der Betrieb wurde stillgelegt; der Mühle drohte der Verfall. 1977 wurde die Mühle z.T. mit öffentlichen Mitteln renoviert, wies aber 1986 wieder Schäden auf. Kappe und Flügel wurden abgebaut; Mühlenbauer Fokke Hesenius aus Steenfelde führte die Reparaturen aus. 1990 wurden Galerie und Böden erneuert. 1991 gründete sich der Hahnentanger Mühlenverein. Die Gemeinde Rhauderfehn kaufte die Mühle 1992 und gab sie in die Obhut des Mühlenvereins. Dieser restaurierte die Mahlgänge und ließ 1999 eine neue Kappe aufsetzen. Die Mühle ist mit einem Mahlgang wieder funktionsfähig.


Museumsmühle; Innenbesichtigung: 04952/81856


Der vorstehende Text wurde der Webseite Niedersächsische Mühlenstraße entnommen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite Hahnentanger Mühle

Windmühle Hahnentange in Rhauderfehn

Windmühle Hahnentange in Rhauderfehn

Windmühle Hahnentange in Rhauderfehn

Windmühle Hahnentange in Rhauderfehn
Scroll to Top

Copyright © by PanoFoto.Wertebach

Stand: 18.05.2018