Amtseid des/der Bundeskanzler(s/in) und der Bundesminister/innen. Die Bundesminister/innen müssen denselben Amtseid wie der/die Bundeskanzler/in sowie der/die Bundespräsident/in leisten: „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe".

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NI071 Windmühle Logabirum


Mühle Nr. 71 im Mühlenverzeichnis für niedersächsische Mühlen der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).


1895 ließ Jan Gerads Eiklenborg den zweistöckigen, reetgedeckten Galerieholländer mit Segelgatterflügeln und Steert vom Mühlenbauer Dirks aus Emden als Getreidemühle mit Sägewerk errichten. 1933 übernahm der Sohn Johann Gerhard Eiklenborg den Betrieb. 1935/36 stellte er die hauptsächlich betriebene Sägerei (Horizontalgattersäge) und die Getreidemühle von Windkraft auf Motorkraft (E-Motor) um. Falls nötig, konnte jedoch auch noch mit Wind gemahlen werden. Im Zuge der Modernisierung des Unternehmens wurde 1937 anstelle des Mühlensteerts eine Windrose montiert. Auch wurden die Segelflügel durch Jalousieflügel ersetzt, wodurch das mühsame und gefährliche Besteigen des Flügelkreuzes zur Besegelung der Flügel, zum Reffen und Ablassen des Segeltuchs nicht mehr nötig war. Zu Ende des 2. Weltkriegs sollte die Mühle in Brand geschossen werden; es wurde aber nur der Windrosenbock beschädigt, der bald wieder repariert war. 1948 musste die Reetverkleidung der Mühlenkappe durch Dachpappe ersetzt werden. 1968 wurde Jan Gerhard Eiklenborg, der Enkel des Errichters der Mühle, Eigentümer. Die Mühle war bis 1975 mit zwei Mahlgängen, einem Peldegang (Graupenherstellung) und der Sägerei in Betrieb. Nach der Stillegung ließ Jan Gerhard 1995 eine neue Galerie anbauen, 1996 die  Mühlenkappe wieder mit Reet verkleiden. 1998 erhielt der gesamte Achtkant eine Reeteindeckung und die Mühlenkappe neue Jalousieflügel mit Busselheck. Die Mühle ist voll funktionsfähig. Sie verfügt über zwei Schrotgänge, einen mit Wind-, den anderen mit Motorantrieb; über einen Walzenstuhl als Haferquetsche, eine Hammermühle und die Sägerei. In der Mühle und im Mühlenhaus finden Radler und Wanderer „up den Möhlenpad“ rustikale Unterkunft.


Gewerbemühle; Innenbesichtigung: 0491/99739955


Der vorstehende Text wurde der Webseite Niedersächsische Mühlenstraße entnommen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite Windmühle Eiklenborg - Leer

Windmühle Logabirum

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Stand: 18.05.2018