Amtseid des/der Bundeskanzler(s/in) und der Bundesminister/innen. Die Bundesminister/innen müssen denselben Amtseid wie der/die Bundeskanzler/in sowie der/die Bundespräsident/in leisten: „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe".

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NI066 Windmühle Neermoor


Mühle Nr. 66 im Mühlenverzeichnis für niedersächsische Mühlen der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).


Die Holländerwindmühle hatte zwei Vorgängerinnen, eine Bockwindmühle, über die nichts bekannt ist und eine zwischen 1807 und 1818 erbaute Holländerwindmühle, als deren Besitzer Lüppe Berens Hibbenga, 1826 Jan Janssen Harms genannt werden. Sie war Getreide- und Peldemühle (Herstellung von Graupen). Die jetzige Mühle ist 1884 von F.J. Löning als dreistöckiger, im Oberteil reetgedeckter Galerieholländer mit Steert und Segelgatterflügeln erbaut worden. 1888 übernahm sie mit 18 Jahren sein Sohn Rolf Wilhelm und betrieb sie bis zu seinem Tod 1931. 1909 hatte er das 2 ½-stöckige Packhaus errichtet. Mühle und Packhaus verfügten über eine Fläche von 500 qm. Da R.W.Lönings Sohn Kaufmann war, durfte er die Mühle nicht betreiben. Von 1932 bis 1937 war Heinrich Sterrenberg Pächter. Er weigerte sich, zu Hitlers Geburtstag die Hakenkreuzfahne zu setzen, daher verlängerte der Ortsbauernführer den Pachtvertrag nicht. Die Gebrüder Janssen waren Pächter ab 1938, 1958 kauften sie die Mühle. 1964 ließen sie Flügel und Kappe abnehmen, 1989 wurde der Mühlenbetrieb stillgelegt. Am 29.2.2000 kaufte der Mühlenverein Neermoor die mittlerweile völlig entkernte Mühle und das Packhaus, um sie und zu einem Begegnungs- und Kulturzentrum in Niedrigenergiebauweise umzubauen und mit Mahlwerk, Galerie, Steert, Jalousieflügeln wieder betriebsfähig zu machen. Das Mitglied des Mühlenvereins, Architekt Theodor Smidt, hat hierfür eigens als freiwilliger Müller gelernt. Ein brandsicheres Treppenhaus wurde zwischen Mühle und Packhaus bis zum zweiten Obergeschoss der Mühle bereits installiert. Die großzügige Spende eines Privatmanns ermöglicht Restaurierung und Umbau. Die Arbeiten werden von Privatpersonen ausgeführt.

Innenbesichtigung: 04401/927-0


Der vorstehende Text wurde der Webseite Niedersächsische Mühlenstraße entnommen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite Museum Moorseer Mühle

Windmühle Neermoor

Windmühle Neermoor
Windmühle Neermoor

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Stand: 18.05.2018