Amtseid des/der Bundeskanzler(s/in) und der Bundesminister/innen. Die Bundesminister/innen müssen denselben Amtseid wie der/die Bundeskanzler/in sowie der/die Bundespräsident/in leisten: „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe".

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NI062 Abbehausen - Moorseer Mühle


Mühle Nr. 62 im Mühlenverzeichnis für niedersächsische Mühlen der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).


Schon 1613 wird eine Bockwindmühle als die „Obbehuser Mühle“ erwähnt. 1680 vermachten Tjörk und Wilken Ummen ihren Anteil an ihr einer Stiftung zugunsten der Armen des Kirchspiels Abbehausen. 1731 wurde das alte Mühlenholz versteigert; offenbar wurde die Bockwindmühle teilweise erneuert. Die Stiftung verkaufte ihren Mühlenanteil 1800 an Anton Theile. In dessen Konkursverfahren ersteigerte der Bäcker Franz Sagemüller aus Neuenburg 1825 das Mühlenanwesen; es wurde bis 1904 in der Familie weiter vererbt. Als die Mühle 1850 abbrannte, wurde sie als dreistöckiger Galerieholländer mit zwei Windrosen wieder aufgebaut. 1903 zerstörte ein Brand das Oberteil der Mühle, woraufhin der bisherige Pächter Anton Reinken und sein Sohn Johann die Mühle kauften und 1904 auf dem erhaltenen Unterbau neu errichten ließen. Während Hermann Schwarting, Mühlenbauer aus Rodenkirchen, den Neubau aufführte, führten Vater und Sohn Reinken den Betrieb fort. In einem sonst als Torflager dienenden Schuppen stellten sie eine Lokomobile mit angeschlossenem Mahlgang auf. Im Herbst 1904 war die Mühle wieder betriebsbereit. 1908 stellte Johann Reinken in einem Nebengebäude eine Dampfmühle auf. 1929 ersetzte er sie durch einen leistungsfähigen Elektromotor. 1944 riss ein Orkan der Mühle einen Flügel weg. Auch 1972 erlitt sie Sturmschäden. Als 1977 Heinrich Reinken, der Enkel Anton Reinkens, den gewerblichen Mühlenbetrieb einstellte, wurde der Landkreis Wesermarsch Pächter und gestaltete die traditionsreiche Anlage zu einem Mühlenmuseum um.


Der denkmalgeschützte Galerieholländer hat zwei Jalousie-, zwei Segelgatterflügel und zwei Windrosen. Die zwei Schrotgänge und der doppelte Walzenstuhl sind voll funktionsfähig; Müllereimaschinen wie Sichter, Haferquetsche, Schälmaschine etc. sind vorhanden.


Innenbesichtigung: 04401/927-0


Der vorstehende Text wurde der Webseite Niedersächsische Mühlenstraße entnommen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite Museum Moorseer Mühle

Moorseer Mühle in Abbehausen

Moorseer Mühle in Abbehausen
Moorseer Mühle in Abbehausen

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Stand: 18.05.2018