Amtseid des/der Bundeskanzler(s/in) und der Bundesminister/innen. Die Bundesminister/innen müssen denselben Amtseid wie der/die Bundeskanzler/in sowie der/die Bundespräsident/in leisten: „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe".

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NI061 Stadland - Seefeld Windmühle


Mühle Nr. 61 im Mühlenverzeichnis für niedersächsische Mühlen der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).


1864 kaufte der Müller Johann Hinrich Höpken in Schweierfeld einen 1835 erbauten Erdholländer. Mit Einführung der Mühlenfreiheit – in Schwei 1872/73 -  verstärkte der Bau neuer Mühlen die Konkurrenz. Höpkens suchte und fand einen besseren Standort in Seefeld, kaufte eine 1874 abgebrochene Mühle am Stau in Oldenburg, die fast neu war, zwei Mahlgänge und eine Galerie hatte, und ließ sie auf dem heutigen Standplatz wieder errichten. Höpkens Konkurs 1883 leitete einen häufigen Eigentümerwechsel ein, mit Ausnahme der Jahre 1908 bis 1930, in denen Georg A. Eymers Besitzer war. 1888 waren ein Pack- und Maschinenhaus für eine Motormühle mit Sauggasmotorantrieb, 1900 eine Dampfmaschine hinzu gekommen.   Eymers ließ von Segelgatter- auf Jalousieflügel umrüsten und den Steert durch eine Windrose ersetzen. Inzwischen gab es drei Mahlgänge. Er schaffte eine 80-PS-Dampfmaschine und einen Dieselmotor an. 1925 ließ er neue Jalousieflügel anfertigen. Obwohl die Bruststücke dafür aus Eisen waren, verlor die Mühle in den nächsten Jahren noch dreimal ihre Flügel. Georg A. Eymers musste 1930 verkaufen, er hatte sich finanziell übernommen. Sein Sohn Erich Eymers führte den Betrieb ab 1939 weiter. 1968 legte dieser die Windmühle still. Sie begann zu verfallen. Die Müllerei wurde mit der Motormühle noch bis 1975 fortgesetzt. 1976 kaufte Alarich Merker, ein Lehrer aus Vlotho, das Anwesen, um die Mühle zu restaurieren. Acht Jahre dauerten die Arbeiten, von Gemeinde und Landkreis finanziell, von vielen Mühlenfreunden ehrenamtlich unterstützt.

Der vorstehende Text wurde der Webseite Niedersächsische Mühlenstraße entnommen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite Seefelder Mühle

Stadland Seefeld Windmühle

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Sande - Oberahmer Peldemühle

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Stand: 11.06.2018