Amtseid des/der Bundeskanzler(s/in) und der Bundesminister/innen. Die Bundesminister/innen müssen denselben Amtseid wie der/die Bundeskanzler/in sowie der/die Bundespräsident/in leisten: „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe".

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NI054 Windmühle in Varel


Mühle Nr. 54 im Mühlenverzeichnis für niedersächsische Mühlen der Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).


Wegen ihrer fünf Stockwerke und der Kappenhöhe von 30 m wurde sie „De grode Möhl“ genannt. Hinter Hage ist sie die zweithöchste Windmühle im nordwestdeutschen Raum. Erbauen ließ sie 1847 der letzte Vareler Graf, Reichsgraf Gustav von Bentinck, von dem aus Holland stammenden Mühlenbaumeister Janssen de Boer und dem Vareler Bauunternehmer Johann Bohlken. 48 Maurer sollen am Hochziehen des Sockels gearbeitet haben. Die Holländerwindmühle erhielt zwei Roggen-mahlgänge und einen Mahlgang zur Herstellung von Viehfutter. 1850/51 wurden zusätzlich zwei Pelde- und ein Weizengang eingebaut. Mit dem Ende der Bentinckschen Herrschaft 1854 ging die Mühle ins Eigentum des Staates Oldenburg über. 1854 kaufte sie der Müller Siebert R. Müller, der in einem Nebengebäude eine Dampfmühle mit einem Roggen- und einem Weizengang einrichtete. Ab 1863 wurde Müllermeister Christian Schmidthusen Eigentümer; die Mühle blieb nun bis 1917 im Familienbesitz. Die folgenden Käufer modernisierten die Antriebstechnik, indem sie statt des Steerts eine Windrose einbauten und von Segelgatter- auf Jalousieflügel umstellten. 1929 wurden die Gebrüder Georg und Adolph Müller, deren Vater die Dangaster Mühle betrieb, neue Eigner. 1934 ersetzten sie die hölzernen Ruten der Flügel durch eiserne. 1965 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt. 1972 kaufte die Stadt Varel „De grode Möhl“, ließ sie renovieren und betriebsfähig machen.

Museumsmühle; Innenbesichtigung: 04151/4936  


Der vorstehende Text wurde der Webseite Niedersächsische Mühlenstraße entnommen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf die Webseite Heimatverein Varel

Windmühle Varel

Windmühle Varel

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Stand: 18.05.2018